Wir freuen uns, dass wir mit den vorliegenden Jahresberichten 2016 für die Diakonische Jugendhilfe Bremen, die St. Petri Kinder- und Jugendhilfe, Alten Eichen-Perspektiven für Kinder und Jugendliche und für die Diakonischen Kindertageseinrichtungen in Bremen eine gut sortierte Übersicht über unsere Arbeitsfelder vorlegen können. 

Die Anforderungen an unsere Arbeitsbereiche waren auch in 2016 sehr hoch. Die elf Angebote, die wir speziell für unbegleitete Flüchtlinge entwickelt haben, wurden zum Teil bereits wieder geschlossen und zukünftig wird es darum gehen, die noch bestehenden Angebote weiter zu entwickeln. Dabei sind uns gute Standards für die jungen Menschen und gute Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter*innen wichtig. 

Der Ausbau der Kindertagesbetreuung verlief in Bremen ebenfalls sehr dynamisch. Bedingt durch den Zuzug von geflüchteten Familien, steigenden Geburtenraten und
der Zunahme von Familien, die Kindertagesbetreuung in Anspruch nehmen, hat Bremen einen immensen Ausbaubedarf. Auch hieran beteiligen wir uns. 

Das Thema Fachkräftemangel ist sehr konkret geworden. Es ist deutlich schwerer geworden, gute Fachkräfte zu gewinnen und wir sind gefordert, neue Wege in der Personalakquise zu beschreiten und uns als Arbeitsgeber noch attraktiver zu positionieren. 

Die Trägerlandschaft, die viele Jahrzehnte in Bremen sehr stabil war, hat sich verändert. Bedingt durch den Zulauf der geflüchteten jungen Menschen und den rund 150 befristeten Angeboten, die Bremen in 2015 und 2016 geschaffen hat, hat sich auch die Trägerlandschaft nachhaltig verändert. Viele neue Träger bieten Ihre Leistungen jetzt auch in Bremen an und der Wettbewerb hat sich verschärft. Es ist nunmehr noch wichtiger, qualitativ hochwertige Leistungen zu erbringen. 

Für das Kreativ- und Therapiezentrum Orange House in Bremen-Osterholz wurde im Jahr 2016 der Grundstein gelegt. Das Haus wird nach den Sommerferien 2017 den Betrieb aufnehmen. Die Therapie- und Kreativangebote werden allen Einrichtungen unter dem Dach der Diakonischen Jugendhilfe Bremen und den dort betreuten jungen Menschen zu Gute kommen. 

Im Jahr 2016 wurde auch klar, dass die Zentrale der Diakonischen Jugendhilfe Bremen in Findorff, in welcher Verwaltung, Personalmanagement, Buchhaltung, Immobilienverwaltung, Controlling etc. für alle vier Gesellschaften erbracht wird, zu klein geworden war und wir uns nach einem neuen Standort umsehen mussten. Im März 2017 erfolgte dann der Umzug in den Schiffbauerweg 2 nach Gröpelingen. 

Der Verbund der diakonischen Kinder und Jugendeinrichtungen hat eine hohe Fachlichkeit in den Bereichen der stationären, teilstationären und ambulanten Angebote sowie der Jugendförderung und der Kindertagesbetreuung erarbeitet. Das Spektrum der Hilfen ist weit gefächert. Es reicht von therapeutischen Wohngruppen, familienanalogen Wohngruppen, Mädchenwohngruppen, Mutter-/Vater- Kindwohngruppen, Erziehungsstellen, heilpädagogischen Tagesgruppen, ambulanten Hilfen, Familienkrisendienst, Schulverweigerer-Projekten, Jugendhäusern, Kindergärten und Krippen, Boxzeile, Reittherapie, Spieltherapie und Videohometraining, um nur eine kleine Auswahl unserer Angebote aufzuzeigen. Regional werden diese Angebote sozialräumlich aufeinander abgestimmt und wir sind in der Lage, auch einrichtungsübergreifend für die Anforderungen vor Ort die passgenauen Hilfen zu entwickeln. 

Insgesamt beschäftigen wir als Einrichtungsverbund ca. 530 Mitarbeiter*innen, die in Horn, Borgfeld, Schwach- hausen, Neustadt, Huchting, Hemelingen, Vahr, Osterholz, Blockdieck, Tenever, Findorff, Walle, Gröpelingen, Lüssum, Vegesack, St. Magnus, Landkreis Osterholz und Brinkum unsere Hilfen anbieten 

 

Im Jahr 2016 umfassten unsere Hilfen rund 300 stationäre Plätze, rund 100 teilstationäre Plätze und rund 350 ambulante Hilfen. In den acht Kindertageseinrichtungen halten wir 240 Plätze vor. In der offenen Jugendarbeit erreichen wir täglich mehrere hundert Kinder und Jugendliche. Wir verwalten insgesamt 120 Immobilienstandorte mit rund 250 Einheiten. 

Nach dem teilweise schnellen Ausbau in den Bereichen Kindertagesbetreuung und auch im Bereich unbegleitete minderjährige Flüchtlinge wird es in der nahen Zukunft darum gehen, die Angebote weiter positiv zu entwickeln. Dazu gehört die Schulung und Fortbildung unserer Mitarbeiter*innen sowie die Weiterentwicklung unserer Konzepte. 

Wir danken allen Kindern, Jugendlichen und deren Familien, Mitarbeiter*innen, ehemaligen Mitarbeiter*in- nen, Mitarbeitervertretung, Ehrenamtlichen, Vorständen, Kooperationspartnern, Spendern und Auftraggebern für die hervorragende Unterstützung und hoffen, dass uns diese Netzwerke auch zukünftig mittragen werden. 

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Erkenntnisse bei der Lektüre der Jahresberichte. Wir sind jederzeit offen für kritische oder positive Rückmeldungen zu unserer Arbeit. 

Laufende Informationen zu unserer Arbeit finden Sie auf unseren Homepages. 

www.jub-bremen.de
www.stpetribremen.de

www.alten-eichen.de

www.dikita-bremen.de 

 

Schauen Sie doch auch hier regelmäßig vorbei! 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Kai Uwe Hamm 

Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen 

Bernd Schmitt 

Geschäftsführer der Diakonischen Jugendhilfe Bremen