Leitbild

Haltung und Leitideen

Unsere Zugehörigkeit zur Diakonie verstehen wir als

  • Verpflichtung, Präsenz in der Fürsprache für diejenigen zu zeigen, die der Hilfe bedürfen
  • Aufforderung, Stellung zu beziehen in Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und als
  • Verantwortung, die durch uns angebotenen Hilfen qualifiziert und erfolgreich zu gestalten.

Wir übernehmen Verantwortung für die Sozialräume in den wir als Einrichtungen aktiv sind und bringen uns dort aktiv in die Weiterentwicklung der Regionen ein.
Wir, die Mitarbeiter und Mitarbeiter*innen und die Geschäftsführung bzw. das Leitungsteam der drei Einrichtungen (Gesellschaften), verstehen unseren pädagogischen Auftrag in der Unterstützung von benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Familien.
Wir schaffen Schutzräume und versuchen Ausgrenzung zu verhindern. Mit unseren pädagogischen Konzepten wollen wir dem Anspruch auf Förderung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gerecht werden.
Zur Erfüllung dieser Aufgabe haben wir uns zu Einrichtungen mit einer differenzierten Angebotspalette im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich, sowie auch in den Bereichen der Jugendsozialarbeit und der Kindertagesbetreuung entwickelt. Diesen Entwicklungsprozess werden wir durch regelmäßige Überprüfung und Weiterentwicklung unserer Konzepte fortführen.

Wir vermitteln mit unserem pädagogischen Handeln Werte von Achtung, Verantwortung und Gemeinschaftssinn. Dabei setzen wir an den Stärken und Möglichkeiten des Einzelnen an und versuchen Wege aufzuzeigen, die zu einem für die Kinder, Jugendlichen und Familien befriedigenden Leben führen können. Dabei ist uns bewusst, dass ihre Wege und Lebensentwürfe nicht unsere Wege sein müssen.
Wir wollen Grenzen setzen, um Halt zu geben und Reibung zu ermöglichen, wir wollen fordern und fördern, Begegnung schaffen, konstruktive Auseinandersetzung leben, wir wollen Freiräume gestalten und Bindung zumuten. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter übernimmt dafür in seinem Arbeitsfeld die Verantwortung. Dazu brauchen wir die Fachkompetenz der Mitarbeiter und Mitarbeiter*innen gestützt durch Supervision, Fachberatung und Fort- und Weiterbildung.

Wir wollen einen klaren, wertschätzenden Umgang untereinander praktizieren, und bieten damit ein Vorbild für die jungen Menschen und Familien.

Wir fühlen uns parteilich für die Interessen der benachteiligten Kinder /Jugendlichen und Familien. Diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch die mehr als 400 jährige Geschichte unserer Einrichtungen. Aus dieser Tradition heraus fühlen wir uns verantwortlich, uns in die jugend- und familienpolitischen Verhältnisse in Bremen einzumischen. Dies bedeutet auch, das Spannungsfeld zwischen Pädagogik und wirtschaftlicher Sicherung der Einrichtung immer wieder neu auszubalancieren.

Wir, das Leitungsteam und die Geschäftsführer und Geschäftsführerinnen fühlen uns verantwortlich für das Zusammenfassen dieser Prozesse und die Initiierung neuer Prozesse, um die uns gestellten Aufgaben zu leisten. Dabei legen wir Wert auf die Transparenz von Strukturen und Entscheidungen und die Beteiligung von Mitarbeitern und Mitarbeiter*innen an Entscheidungsprozessen sowie die klare Definition von Rollen und Zuständigkeiten. Ziel ist es, den Mitarbeitern und Mitarbeiter*innen damit Orientierung und Rückhalt für die tägliche Arbeit zu geben.

Wir fühlen uns verantwortlich, unsere Leitideen und Haltungen in einem gemeinsamen Prozess mit den Mitarbeitern und Mitarbeiter*innen in den Alltag umzusetzen und eine fortlaufende Überprüfung zu gewährleisten, damit das Leitbild nicht nur gelesen, sondern auch gelebt wird.

Aktuelles

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